Das Wochenwort 34

In dieser Woche wird wieder in den Kirchen der Blasiussegen gespendet.

 

 

Das heutige Wochenwort kommt von:
Ralf Albensoeder, Pastoralreferent

 

Sonntag, 31. Januar 2021

 

 

In dieser Woche wird wieder in den Kirchen der Blasiussegen gespendet. Welch ein eindrucksvolles Geschehen, wenn mit den 2 gekreuzten Kerzen einem der Segen zugesprochen wird.

Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil.
Er segne dich auf die Fürsprache
des heiligen Blasius
durch Christus, unsern Herrn.

Machen wir uns nichts vor, der Blasiussegen ist keine Krankenversicherung (Als Kind habe ich oft genug Tage später meine Erkältung mit Halsschmerzen bekommen).

Aber es ist und bleibt Gottes Zusicherung, dass er bei mir ist in gesunden und in kranken Tagen und mein Heil will.

Das bekomme ich zugesagt – und dann drehe ich mich um – irgendwie ist dieses Umdrehen der Ruf: „Und jetzt geh‘ in Alltag mit dem Segen und sei Segen“.
Heil nicht nur für mich!

Wie zum Segen werden?

Ein altes Gebet aus dem 14. Jahrhundert kann da uns auf die Spur führen

Christus hat keine Hände,
nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße,
nur unsere Füße,
um Menschen auf
seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen,
nur unsere Lippen,
um Menschen von
ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe,
nur unsere Hilfe,
um Menschen an
seine Seite zu bringen.