Kirche St. Hedwig

Kirche_StHedwig_1Die Geschichte der St. Hedwigskirche ist noch relativ jung. Die „Bizonale Siedlung“ nördlich der Mainzerlandstraße war ursprüngliche gedacht für die Bediensteten der angedachten Bundeshauptstadt „Frankfurt“. Konrad Adenauer entschied sich dann wie bekannt für Bonn. Während das Parlamentsgebäude vom Hessischen Rundfunk genutzt wurde, wurden die neu erbauten Wohnungen zur Heimat für Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten (z.B. Oberschlesien, etc.). Darauf deuten auch ein Teil der Straßennamen hin, (Kattowitzer Straße, Tarnowitzer Straße). Da die meisten der neu Hinzugezogenen katholischen Glaubens waren, stellte sich schnell die Frage der seelsorglichen Betreuung.

Kirche_StHedwig_5Am 17. Oktober 1954 wurde der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Die Einweihung erfolgte bereits am 12. Juni 1955 durch den Limburger Weihbischof Walter Kampe. Als Namenspatronin der Kirche wählte man die heilige Hedwig (ext. Link), die in Oberschlesien sehr verehrt wird.

Kirche_StHedwig_4Fakt war nun auch, dass St. Hedwig eine selbständige Gemeinde wurde und somit von Mariä Himmelfahrt völlig unabhängig war. Erst nach dem Weggang von Pfarrer Schäfer 1972 hatten beide Gemeinden mit Pfarrer Hermann Josef Kändler einen gemeinsamen Pfarrer. Doch die Gemeindemitgliederzahlen sanken in den darauffolgenden Jahren so erheblich, dass unter Pfarrer Rolf Glaser eine Gemeinde, bestehend aus 2 Kirchorten, gebildet wurde. Im Jahr 2005 wurde der pastorale Raum mit Frankfurt-Nied ins Leben gerufen, der seither von Pfarrer Rolf Glaser betreut wird.

Kirche_StHedwig_6Im Jahr 2011 setzte die Gemeinde den Plan für ein „Haus-im-Haus“ in die Tat um. Dies war notwendig, da die Gemeinde das alte Gemeindehaus für eine Erweiterung des Kindergartens  und parallel dazu das alte Pfarrhaus mit Büro für die eritreische Gemeinde benötigte. Am 15. Januar 2012 konnte dann die festliche Einweihung mit Weihbischof Dr. Thomas Löhr begangen werden. Jetzt sind alle Aktivitäten der Gemeinde auf ein Gebäude konzentriert. Der untere Teil des „Haus-im-Haus“ kann durch Schiebewände als zusätzlicher Gottesdienstraum genutzt werden.

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Weiterführende Informationen
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